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Mobilheim, Chalet, Bungalow: Welche Ferienmietunterkunft beim Camping wählen?

Beim Camping sind diverse Ferienmietunterkunftstypen möglich. Zuerst Mobilheime, aber auch andere Unterbringungsmöglichkeiten, wie Chalets oder Zeltbungalows.

> Mobilheime: das Gesetz der Zahl

Diese Ferienunterkünfte, die man "mobil" nennt, weil Mobilheime ein Fahrwerk auf Rädern besitzen, sind bei Weitem nicht die verbreitetste Unterbringungsmöglichkeit auf Campingplätzen. Mobilheime, die sich in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt haben, verfügen meistens über Vinyl-Außenverkleidungen, Satteldächer mit ziegelimitierender Eindeckung und dekorative Fensterläden. Genug, um Mobilheimen das perfekte Aussehen einer Maisonette zu verleihen, weshalb einige sie gelegentlich auch "Cottage" nennen. Meistens sind an den Mobilheimen (überdacht oder nicht) Terrassen angebaut.

Die Inneneinrichtung besteht aus einem Küchen-, Wohn- und Essbereich, einem, zwei bzw. drei Zimmern, einem Bad mit eventuell separatem WC.

Beachten Sie bitte bei der Reservierung, dass ein Modell für vier Personen nicht unbedingt über zwei Schlafzimmer verfügt. Es ist in der Tat möglich, dass das Mobilheim in diesem Fall nur mit einem einzigen Zimmer und einem Schlafsofa im Wohnbereich ausgestattet ist. Die meisten Ferienmietunterkünfte bieten jedoch zwei Schlafzimmer: eines mit einem Doppelbett und eines mit zwei Einzelbetten für die Kinder. Der Wohnbereich ist dagegen häufig mit einem Schlafsofa ausgestattet. Es handelt sich dann um ein Mobilheim mit 4-6 Schlafplätzen. Wenn Sie zu sechst sind, ist es für Ihren Komfort besser, sich für eine Ferienunterkunft mit drei Schlafzimmern zu entscheiden. Seit einigen Jahren haben die Campingplätze in der Tat beschlossen, in diesen Ferienunterkunftstyp zu investieren, um unter anderem den Bedürfnissen der Familien mit drei Kindern zu entsprechen. Und auch den Bedürfnissen der Patchwork-Familien.

Zögern Sie bei der Reservierung nicht, nach den genauen Merkmalen Ihrer Ferienmietunterkunft zu fragen, insbesondere nach dem Alter des Modells, das an Sie vermietet werden soll. Ein Mobilheim mit einem flachen Dach, das über zehn Jahre alt ist, kann nicht zum selben Preis vermietet werden wie eine neue Ferienmietunterkunft. Zugegeben, es ist außerdem weniger komfortabel und in ästhetischer Hinsicht… hässlich.

> Chalets: ein höherer Standard

Chalets, die auch gelegentlich als "leichte Freizeitunterkünfte" bezeichnet werden, sehen aus wie kleine, mit Ziegeldächern bedeckte Holzhäuser. Ihre Größe bewegt sich zwischen 25 und 40 m². Chalets, deren Standard im Vergleich zu Mobilheimen als höher eingestuft wird, werden zur optimalen Einbindung in die Landschaft aus traditionellen Materialien hergestellt und übertreffen Mobilheime in Bezug auf die Innenausstattung häufig sogar. Das ist aber keine Allgemeinregel! Tatsächlich kann der Mietpreis auch entsprechend höher liegen...

Wie Mobilheime, sind Modelle mit 4-6 Plätzen mit zwei Schlafzimmern und einem Schlafsofa im Wohnbereich ausgestattet. Chalets verfügen natürlich ebenfalls über einen großen Lounge-Bereich mit offener Küche zum Wohn-/Essbereich. Diese Ferienunterkunft bietet außerdem eine überdachte, in die Gesamtfläche inbegriffene Terrasse.

> Bungalows: aus Zeltstoff und ohne Toilette

Der Begriff wird manchmal falsch verwendet, um Chalets und, allgemeiner, Ferienmietunterkünfte auf Campingplätzen zu bezeichnen. In der Freiluft-Hotellerie sind Bungalows jedoch etwa 20 m²große, viereckige, geräumige und robuste Zelte. Sie sind mit Holzfußböden ausgestattet. Die Innenausstattung kennzeichnet sich durch zwei separate Schlafzimmer mit Betten, einem Wohnbereich/Kochecke. Ohne Bad und WC, entsprechen Bungalows daher eher dem Camping-Geist, da die Gäste dieser Ferienunterkünfte die Sanitäranlagen des Campingplatzes nutzen müssen. Ein guter Kompromiss zwischen klassischem Camping und Ferienmietunterkunft.

 

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